Hier mal ein erfreulicheres Thema. Zumindest für die Jungs unter Euch: Frauen stehen auf Musiker. Die meisten dieser Frauen werden als Grund angeben, dass Musiker interessant, emotional, spontan und etwas unberechenbar sind. Ein großer Teil liegt jedoch in der Natur der Sache: Frauen fühlen sich zu den Stammesführern hingezogen. Und ein Musiker, der auf der Bühne steht, ist so etwas wie ein Stammesführer. Man sieht ihn an, hört ihm zu, man tut, was er sagt. Insbesondere wenn ihn viele Frauen anhimmeln, erhöht das für die restlichen Frauen nur noch seinen Wert. Read the rest of this entry »
Ich muss immer ein bisschen schmunzeln, wenn irgendein Blogger schreibt: “Musiker sollten ihre Musik umsonst hergeben und dafür von ihren Live-Gigs leben.” Ich hatte gerade erst wieder eine Email-Konversation mit einem Konzertveranstalter, die ungefähr so verlief: Read the rest of this entry »
Jeder Musiker, der auf Tour ist, hat ein neues Zuhause: Raststätten. Raststätten sind super: Man kann auf die Toilette (wenn auch nur beim Erwerb eines 50 Cent Gutscheins), man kann überteuert Getränke und Essen einkaufen, rauchen, sich die Beine vertreten und frische Autobahnluft schnappen. Vor allem kann man Menschen beobachten. Eine Raststätte ist ein realer Querschnitt durch Deutschlands Bevölkerung. Hier hält sich der Mainstream auf. Wer meint, er macht Musik für die Masse, soll auf eine Raststätte fahren und sich fragen, ob diese Leute diese Musik hören würden.
Als Fahrer der Truppe kann man übrigens immer wieder mal einen Musiker auf der Raststätte vergessen. Aus Versehen oder absichtlich, je nachdem, wie sich der Musiker gerade aufgeführt hat.
Myoon hat die Castingvereinbarung für “The X-Factor” (VOX / RTL) unter die Lupe genommen. Wie zu erwarten ist, handelt es sich um eine komplett einseite Vereinbarung, in der nur Pflichten aber nicht Rechte des Künstlers geregelt sind. Und im Vergleich zum gängigen Plattenvertrag hat man hier nicht einmal die Möglichkeit zu verhandeln. Ob eine solche Vereinbarung rechtlich vor Gericht bestand haben würde, bin ich mir nicht sicher.
Wer sich noch mehr für das Leben als Casting-Musiker interessiert, kann hier ein Interview mit Martin Kesici sehen, in dem kein Blatt vor den Mund genommen wird:
Musikvideos sind ein wichtiges Promotioninstrument für Musiker. Denn eins ist klar: Die Menschen interessieren sich nicht nur für die Musik selbst, sondern auch für die Menschen, die dahinter stecken. (Auch wenn das viele Nachwuchsbands nicht wahrhaben zu wollen scheinen.) Viele Menschen sind visuell und das Musikvideo ist die beste Methode, Bild und Musik zu verknüpfen. Ohne Musikvideos hätte es diverse Musiker – etwa Peter Gabriel oder Dire Straits – sicher nicht in diesem Bekanntheitsgrad gegeben. Read the rest of this entry »
Einmal im Jahr betreut die Popakademie Mannheim eine Reihe von Bands im sogenannten Bandpool. Ich war selbst einmal dabei und kenne diverse andere Bands, die teilgenommen haben. Vor kurzem erzählte mir ein anderer Teilnehmer, wie das Programm mittlerweile aussieht: Hat die Jury Interesse, muss die Band zunächst zu einem Vorspiel antreten. Die Gewinner aus diesem Vorspiel werden in den Bandpool aufgenommen. Es folgt mindestens ein Coaching, ein Konzert auf einem Festival, die Möglichkeit, ein Musikvideo aufzunehmen sowie eine professionelle Produktion. Und jetzt der interessante Teil: Read the rest of this entry »
Könnte nicht das, was wir in diesen Zeiten durchmachen, als “musikalische Inflation” bezeichnen? Nicht nur haben mehr Musiker die Möglichkeit, mit günstigen Mitteln professionelle Aufnahmen herzustellen. (Was ja etwas Gutes ist.) Mit dem Internet gibt es nun auch noch die Möglichkeit für jeden Musiker, potentiell die gesamte (Online-)Welt mit seiner Welt zu erreichen. Auf der anderen Seite haben die Musikkonsumenten nun Zugriff auf jegliche Musik. Digitale Audioformate wie MP3 erlauben es, zig Tausende Songs auf einem kleinen Gerät jederzeit abrufbar zu speichern. Read the rest of this entry »
Kommt der Tag, an dem man als Künstler einen Vertrag abschließen soll, wird man oft mit dem Satz “Wir machen erst mal ein Head of Agreement” konfrontiert. Gemeint ist damit, dass man erst mal eine abgespeckte Version des Vertrages mit den “wesentlichen” Punkten macht, um zumindest etwas auf Papier zu haben. Das mag den Anschein haben, dass so eine Vereinbarung weniger verbindlich ist als ein richtiger Vertrag. Das ist definitiv nicht der Fall! Es gilt wie immer und auch anderswo erwähnt: Keine Unterschrift ohne Anwalt! Read the rest of this entry »
Alice Hive hat ein Interview mit mir gemacht und es auf ihr Blog gestellt. Hier könnt ihr es finden.
