Partys
Jeder Künstler mit Plattenvertrag oder kurz davor hat irgendwann eine “heiße Phase”, in der angeblich jeder aus dem Business über ihn spricht – obwohl er da ja noch nichts gerissen haben kann. Es ist ein Hype-Geschäft und die Begeisterung hält normalerweise maximal zwei Monate lang an. In dieser Zeit wird der Künstler auf alle möglichen Partys eingeladen. Es gibt alles umsonst, Cocktails, Essen und Goodie-Bags. Es ist leicht, in dieser Zeit zum Alkoholiker zu werden. Und es treiben sich viele andere Stars auf diesen Partys herum. Man fühlt sich sehr wichtig.
In Wirklichkeit sind diese Partys überauslangweilig. Man muss sich nämlich auch mit den ganzen “wichtigen” Leuten unterhalten. Das bedeutet Smalltalk ohne Ende. Tut man das nicht, bleibt eigentlich nur noch das Trinken oder das Starspotting, falls das einen überhaupt interessiert.
Die Popkomm-Partys der letzten Jahre oder die Echo-Party, zu der jeder will, sind stinklangweilig. Das ist meine Meinung.
[...] Wie gut sind die begehrten Partys der Szene? [...]
That’s a Wrap! « Der Wahrheit in die Musikbusiness - 24.5.2010 um 10:56 |