Name Dropping

Name DroppingIn dieser Industrie, in der man arbeiten kann, ohne eine Ausbildung zu haben, ohne wirkliche Erfahrung zu haben und ja, ohne tatsächlich irgendetwas von Musik zu verstehen, dreht sich alles um Kontakte. Es scheint anerkannt, dass derjenige einem Künstler zu Erfolg verhelfen kann, der die meisten und besten Kontakte hat. Von daher verwundert es nicht, dass sich neben der Musik in diesem Geschäft eine weitere Kunstform entwickelt hat: Name Dropping. Weiterlesen

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Booker

KonzertplakateFast jede Band hätte gerne einen Booker, der ihr viele gut bezahlte und gut besuchte Konzerte ranschafft. Auf der anderen Seite gibt es viele Booker, die sich zum Ziel gesetzt haben, genau das für Bands zu erreichen. Die meisten kommen und gehen. Nach wenigen Monaten merken sie, wie schwer das dann letztendlich doch ist, insbesondere wenn die Band nicht sehr bekannt ist. Booking für Newcomer ist ein Nullgeschäft, wenn überhaupt. Die meisten Booker machen vorwiegend Verluste.

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Delamar-Podcast: Nils Kolonko spricht über die Musikindustrie

Delamar bringt einen Podcast mit einem Interview mit Nils Kolonko, der aus erster Hand seine Erfahrungen in der Musikbranche preisgibt. Interessant ist, dass Nils viele Aspekte der Musikbranche aus der Sicht eines Labelmitarbeiters sieht, obgleich er sich selbst auch als (erfolgloser) Musiker ausgibt. Im Großen und Ganzen kommen er und ich aber auf ähnliche Schlussfolgerungen, auf die ich hier eingehen will. Es sei dazu gesagt, dass ich im zweiten Teil dieses Blogs (der nach der Ist-Situation folgen wird) mehr auf die Dinge einegehen werde, die man tun muss, um als Künstler erfolgreich zu sein. Also ein kleiner Vorgriff hier.

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Grenzen ziehen

Flight caseAls Vollzeitmusiker fällt einem auf, dass es oftmals sehr schwer ist Grenzen zu ziehen. Wo fängt der Beruf an? Wo geht das Privatleben los? Gibt es ein Privatleben überhaupt noch? Der Manager und die Plattenfirma erwarten, dass man jederzeit auf Abruf ist. Die „Wetten dass…?“ Musikredaktion könnte jeden Moment anrufen. (Auch wenn sie das nie tut.) Darf man sich überhaupt Urlaub nehmen? Schwierig. Der Planungshorizont der Musikbranche erstreckt sich über die nächsten zwei Wochen. Mehr nicht. Aussagen über das kommende halbe Jahr sind so sicher wie das Wetter in zwei Wochen. Weiterlesen

Hilft es, Musik zu studieren?

NotenWie viele Musiker in den aktuellen Top 10 der deutschen Charts haben Musik studiert? Wahrscheinlich wenige bis gar keine. Die Erfolgreichsten in diesem Geschäft, die ich bisher getroffen habe, haben alle nicht studiert. Und unter diesen Musikern waren welche dabei, die ihr Instrument besser beherrschten als jeder Musikstudent, den ich kenne. Kurz gesagt: Das Musikstudium und der Erfolg im Musikbusiness haben überhaupt nichts miteinander zu tun. Weiterlesen