Mehr Casting-Wahrheit

Wir hatten es hier ja bereits von DSDS und die Musik der Superstars, aber nun hat mich @alicehive_de dankenswerterweise auf den Süddeutsche-Artikel „Ich hatte 20.000 Mittelfinger vor mir“ aufmerksam gemacht, in dem Martin Kesici und Markus Grimm (Nu Pagadi) von ihrem neuen Buch erzählen, in dem sie über das Leben als Casting-Show Teilnehmer und Gewinner auspacken. Hört sich spannend an.

Während Nu Pagadi trotz Nr. 1 Platzierung mehr oder weniger unterging, hat Martin Kesici noch eine ganze Weile weitergemacht. Da Bekannte von mir in seiner Band spiel(t)en, hatte ich mir mal ein Konzert angeschaut und war erstaunt, wie gut er doch den sonst fast unmöglichen Schritt zum „ernsthaften Musiker“ geschafft hat. Auch wenn er nicht mehr an der Spitze der Charts steht mit seiner Musik, die Plattenfirmen hatten doch immer noch die Hoffnung, aus einem Casting-Künstler einen ernstzunehmenden Künstler zu machen. Im Interview spricht Kesici von Tobias Regner, in den man solche Hoffnungen steckte. Es ist aber nie passiert. Auch nicht mit all den anderen DSDS-Gewinnern. Und so weiß man wohl, dass das so gut wie nie etwas Längerfristiges wird. Ich bin nur immer wieder erstaunt, wie es dennoch immer wieder Unmengen neue Teilnehmer gibt.

Ein Gedanke zu “Mehr Casting-Wahrheit

  1. Vielleicht hofft jeder (neue) Teilnehmer, etwas ganz Besonderes zu sein; jemand, der nicht untergeht.
    Oder es spekulieren nur alle auf ihre „15 Minuten Ruhm“….

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