Kleiner Ausflug in die Buchbranche

Hin und wieder wird es hier auch um andere Branchen als der Musikbranche gehen. Immer dann, wenn es um die traurige Wahrheit geht, von der in der Öffentlichkeit aber niemand spricht. Heute will ich auf das Schicksal von halb-erfolgreichen Buchautoren verweisen, wie es in diesem Artikel (auf Englisch) beschrieben wird. Sehr erstaunlich finde ich die Parallelen zum Musikbusiness. Man kann „Agent“ mit „Manager“, „Publisher“ mit „Plattenfirma“ und „Book“ mit „Album“ ersetzen, und schon weiß man, was in der Musikbranche los ist.

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Das Berlin-Syndrom

Vor kurzem habe ich mich mit einem befreundeten Musiker über unsere Erfahrungen mit den Menschen in der Musikbranche unterhalten. Ich habe in diesem Blog schon mehrfach über Schaumschläger und Möchtegern-Profis, über unzuverlässige Musiker und über die Praxis der Industrie gesprochen, die Künstler willkürlich temporär oder permanent auf Eis zu legen. Es folgen Artikel über die gängige Praxis des Lügens und diverse andere Ungepflogenheiten, die hier aber zum guten Ton gehören. Ich frage mich immer: Warum ist das so? Weiterlesen

Verlage

Auf die Frage „Was machen Verlage eigentlich?“ bekommt man mit hoher Wahrscheinlichkeit die Antwort: „Verlage verwalten die Urheberrechte der Künstler.“ Bevor mir klar war, was das tatsächlich bedeutet, warf diese Antwort weitere Fragen auf: Warum muss man Urheberrechte verwalten? Besitzt man diese nicht automatisch? Was genau heißt denn „verwalten“? Kann ich meine Urheberrechte nicht selbst verwalten? Beziehungsweise macht das nicht die GEMA? Weiterlesen

Die Single-Börse

Einem Musiker mögen alle Stücke am Herz liegen, aber ein Label braucht Singles. Schon wenn der frisch gesignte Künstler mit seinem Material ankommt, werden konkret die potentiellen Single-Kandidaten gesichtet. Und am besten wäre es doch, wenn das Album komplett aus Singles bestehen würde. Von Konzeptalben und einem Gesamtbild will erst einmal kaum einer was wissen. Weiterlesen

Drogen im Musikbusiness

GitarristDie Überschrift verspricht womöglich mehr als es tatsächlich zu erzählen gibt. Ja, es gibt tatsächlich Drogen im Musikbusiness. Das kann man jeden Tag in der Zeitung lesen. Die Amy Winehouses und Pete Dohertys sind wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs. Aber wie sieht das in Deutschland aus? Naja. Unter den Musikern wird sicherlich gekifft, was das Zeug hält. Oftmals gehört es zum guten Ton, am Abend nach einem Tourkonzert im Hotelzimmer zu sitzen und einen Joint zu teilen. Spannend wird es für einen Musiker immer dann, wenn die Band an der holländischen Grenze spielt. Aber dann ist doch meistens keine Zeit für eine Schmuggelaktion. Weiterlesen