MySpace

Ich habe den folgenden Artikel schon vor längerer Zeit geschrieben. Wahrhscheinlich sind diese Dinge mittlerweile jedem bewusst. Das war damals noch nicht so. Vielleicht müsste man jetzt über Facebook schreiben oder so. Ich habe mich entschlossen, ihn trotzdem zu veröffentlichen.

Wie bei all diesen Artikeln kann der Inhalt nur eine Momentaufnahme sein. Insbesondere bei allen Internet-Themen wird man wahrscheinlich in ein paar Jahren lächelnd zurückschauen. MySpace war bis vor wenigen Jahren noch völlig unbekannt in Deutschland. Mittlerweile scheint jeder Musiker eine MySpace-Seite haben zu müssen. Interessanterweise wanderten in den USA die Mitglieder schon zu dem Zeitpunkt zu Facebook ab, als MySpace gerade erst in Deutschland Fuß fasste. Plötzlich musste jeder auf MySpace sein. Bei den meisten Bands war das die gesamte Marketing-Strategie. Weiterlesen

Advertisements

Der Beruf des Musikers

Wir sprechen hier hauptsächlich von Karrieren im Popmusikbereich. Sicherlich gibt es Sparten wie Death Metal oder Dub Step, in denen man sich einen Namen machen kann. Das funktioniert dann ein bisschen anders. Oftmals ist die Promotion dann sogar einfacher, weil es einschlägige Magazine oder Websites gibt, mit der man einen Großteil der Sparte erreicht. Populäre Musik ist für die Masse. Das ist schon schwieriger, weil sich die Masse mittlerweile stark über die Nischen verteilt. Weiterlesen

Künstlernamen

Ich verstehe ja, dass Musiker sich Künstlernamen geben. Das macht Sinn. Der Name Gordon Matthew Thomas Sumner lässt sich eben nicht so leicht merken. Etwas fraglicher aber dennoch akzeptabel mag es sein, wenn Künstler aus Marketing-Gründen falsche Angaben machen. Anastacia hat sich fünf Jahre jünger gemacht, wahrscheinlich um noch in Zeitschriften wie die BRAVO eine Chance zu haben.

Warum aber die Menschen hinter den Kulissen ebenfalls Künstlernamen brauchen, ist mir schleierhaft. Da heißt ein Horst Nußbaum plötzlich Jack White, der eine nennt sich Deville, der andere Brix. Da schleicht sich bei mir der Gedanke ein, dass sich diese Herren doch ein wenig mehr im Zentrum des Geschehens sehen als zuerst angenommen. Oder es sind alles ehemalige Künstler. Oder beides.